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Heft 6 der Gartenbahn-Werkstatt

Etwas verspätet ist Heft 6 der Gartenbahn-Werkstatt erschienen. Lieferkettenprobleme sind nicht den großen Industriebetrieben vorbehalten.

Titelthema ist das 10. Hallendampf-Treffen in der Messe Dresden, welches im Februar stattfand. Auf diesem wohl vorerst letzten größeren Dampfbahntreffen in Deutschland haben drei Tage lang Modellbauer aus Nah und Fern ihre Fahrzeuge Präsentiert. Wir bringen Ihnen die Geschichte dieser bemerkenswerten Veranstaltung näher und zeigen die Highlights aus diesem Jahr.

Für Modellbauer sind Freiformflächen an Fahrzeugen eine große Herausforderung. Im „Kleinen“ präsentiert Sascha Rabensdorf im dritten Teil seiner Artikelserie über das Tiefziehen, wie aus Blech eine Stehkesselrückwand entsteht und Modell-Heizerschaufeln gemacht werden.

Im „Großen“ lässt uns Norman Schaake am Bau seiner US-Amerikanischen Stromlinien-Triebwagen in 1:8 teilhaben. Das futuristische Design besteht praktisch nur aus Freiformflächen. Die Methode, wie diese beeindruckenden Fahrzeuge aus GFK entstanden, wird Schritt für Schritt beschrieben.

Für die Dampflokbauer wird die Bearbeitung großer Treib- und Kuppelräder aus Gussteilen beschrieben. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf nützlichen Zusatzwerkzeugen, wie weichen Backen und dem Zentriermikroskop. Eine kleine Besonderheit ist die Fertigung der Passfedernut auf der Fräsmaschine in einer Aufspannung mit den Bohrungen. Es wird ausführlich erläutert, worauf zu achten ist, wenn es um höchstmögliche Präzision geht.

Mit einem letzten Erfahrungsbericht zum „Rosebud“-Rost schließen wir dieses Kapitel vorerst ab. Die ausführlichen Beobachtungen ergänzen die Aussagen von Felix Kruse aus Gartenbahn-Werkstatt 4 und bringen einige neue Erkenntnisse zur Sprache.

Wir wünschen Ihnen – wie immer – viel Vergnügen bei der Lektüre!

Ebenso sehr freuen wir uns auf Ihre Zuschriften. Ideen für Artikel, (Fach-)Fragen, Anregungen, Kritik oder einfach mal ein Lob. Zögern Sie nicht aktiv an der Entwicklung der Gartenbahn-Werkstatt mitzuwirken. Uns sind die Meinungen und die Beteiligung der Leser sehr wichtig. In Zeiten, wo wir sie nicht auf den Anlagen zum Fachsimpeln treffen können, bleibt nur der Brief, egal ob analog oder digital. --> Kontakt

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Eisenbahn-Funktionsmodellbau in Werkstatt und Betrieb

Vom Reiz des Dampfmodellbaus

Gartenbahn-Werkstatt ist DIE Fachzeitschrift für den funktionalen Modellbau von Eisenbahnfahrzeugen. In so großem Maßstab, dass der Erbauer sein Werk direkt erlebt: bei der Mitfahrt auf der eigenen Lok! Dies spielt sich ab auf den Spurweiten der zölligen Abmessungen 3 ½", 5" und 7 ¼", was sich in unserem Sprachgebrauch übersetzt zu Spur 3 (89 mm), Spur 5 (127 mm) und Spur 7 (184 mm).

Diese Spreizung erlaubt Modellmaßstäbe im Bereich von 1:16 bis hin zu 1:3,3. Anders ausgedrückt muss eine Vorbild-Lokomotive der Regelspur sechzehnmal verkleinert werden, um auf die 3,5"-Spur zu passen, während ein 600-mm-spuriges Feldbahnfahrzeug für das 7,25"-Gleis nur auf ein Drittel seiner Größe geschrumpft werden muss.

Für Fahrgäste

personenbefördernde Gartenbahnen

Allen diesen Maßstäben gemein ist die Tatsache, dass es sich hierbei um personenbefördernde Gartenbahnen handelt. Ab Spur 5 ist auch Publikumsbetrieb möglich, d.h. zusätzliche Fahrgäste können mitgenommen werden. Solche Mitfahr-Gartenbahnen werden auch als Parkbahnen bezeichnet.

Live Steam

Dampflokomotiven auf Modellbahn-Gleisen

Am häufigsten werden die Modelle mit Dampf betrieben, genau so wie große Dampflokomotiven. Hierfür hat sich der englische Begriff "Live Steam" eingebürgert, der auf Deutsch mit "Echtdampf" übersetzt wird. Doch längst fahren nicht nur Dampfloks auf Modellbahn-Gleisen, auch E-Loks und Modelle mit Antrieb durch einen Verbrennungsmotor sind üblich. Parallel zum Personenzugbetrieb gibt es immer mehr Modellwaggons, mit denen sich komplette vorbildgerechte Züge bilden lassen.